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Liebe Sportfreunde,

der Tennisclub Wörth hat auch in diesem Jahr erfolgreich an der "Medenrunde" teilgenommen. Diese Wettkämpfe für Mannschaften sind für den Tennisspieler eine besondere Herausforderung, da es immer etwas spannender ist für eine Mannschaft zu spielen. Hier zählt die einzelne Leistung um so mehr, denn der Gegner besteht hier nicht selten aus mehr als nur dem Gegner auf dem Platz. Jeder der schon einmal ein entscheidendes Doppel beim Spielstand von 4:4 gespielt hat, wird nachvollziehen können auf was ich anspiele.

Es ist auch anerkennenswert, dass der TC-Wörth diese Erfolge ohne "Söldner" erreicht und damit großen Vereinen mit viel mehr Mitteln die Stirn bieten kann. So erkämpfte sich die Herren 60 Mannschaft in der zweithöchsten deutschen Spielklasse einen hervorragenden zweiten Platz. Gegner waren hier TC RW Lembach/Saar, TC SW Bad Dürkheim, TC BW Saarlouis/Saar, VFL Kirchen, Park TC Grünstadt, SC TA Ludwigshafen und TC RW Dillingen/Saar.

Die Damen 50 spielten in der Verbandsliga gegen folgende Mannschaften: TC Schwarz-Weiss Montabaur 1, Post-SV Koblenz, TC Rhein-Lahn Lahnstein 1, TC Deidesheim, TC-GW Wissen, 1 TV Kaiserslautern und TC Rheindürkheim1 und erkämpften sich einen 2. Tabellenplatz.

Die Herren 30 Mannschaft erkämpfte sich in der Pfalzliga einen 3. Platz und hatte folgende Gegner: SG Bellheim TC GW/ Germersheim1, Jockgrim TC 77, Landau HSV TA 1, Ludwigshafen Post SV TA 1 und Neustadt TC Rot-Weiss1. Unsere Damenmannschaft kämpfte in der C-Klasse um den Aufstieg und musste sich nur dem Aufsteiger mit 4:5 geschlagen geben. In dieser Klasse waren die Gegnerinnen aus den Vereinen Hagenbach, SG Hatzenbühl/Rheinzabern, SG Leimersheim/Neupotz, Pfortz-Maximiliansau und Neuburg.

Auch für den Rest der Saison bietet der Tennisclub interessante sportliche Leistungen. So finden z.B. am 04. und 05. September das Ortsturnier der Vereine und am 11. und 12. Sept. die Clubmeisterschaften statt.

Mit freundlichem Gruß

A. Schulz

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Die Medenspiele 2004 der Herren 60+

In diesem Jahr hatte der Tennisverband Rheinland- Pfalz/ Saar die beiden Gruppen in der Oberliga der Herren 60+ neu zusammengestellt. Unsere Gegner waren:
o Park TC Grünstadt
o TC RW Lebach/ Saar
o TC RW Dillingen/ Saar
o VfL Kirchen 1883
o SC TA Ludwigshafen
o TC SW Bad Dürkheim
o TC BW Saarlouis/ Saar
Wir hatten unsere Spieler in dieser Reihenfolge gemeldet:
1. Josef Kuntz
2. Erwin Hänig
3. Manfred Fessel
4. Klaus Grill
5. Gerhard Dischler
6. Karl Towae
7. Klaus Kahl
8. Hans Kraus
9. Rainer Pranskuweit
10. Dieter Schwarz
11. Gerhard Scherrer
Aber so konnten wir dann doch nicht spielen ( Den gleichen Satz hatte ich im letzten Jahr auch schon geschrieben, s. TC Nachr. 2/2003). Nach einer Knie- Operation musste die Medenrunde ohne Gerhard Scherrer stattfinden.

12.05.04 TC Wörth - Park TC Grünstadt 6:3

Schlechter konnte es gar nicht beginnen. Am verabredeten Spieltag, dem 08. Mai, regnete es in Strömen. Zusammen mit den Grünstadter Freunden hingen wir in unserem Clubhaus herum, tranken Kaffee, verzehrten unseren Kuchen und warteten ergeben auf eine Regenpause. Aber es kam keine. So mussten wir das Spiel auf Mittwoch, 12. Mai, verschieben. Am Montag, dem 10. Mai, verletzten sich Klaus Kahl und Hans Kraus im Training kurz nacheinander. Dieter Schwarz laborierte schon seit Wochen an einer Rückenverletzung und Rainer Pranskuweit stand am 12.05. nicht zur Verfügung. Wir hatten also gerade noch 6 Mann zur Verfügung, so dass Erwin Hänig trotz angeschlagener Gesundheit Einzel und Doppel spielen musste. Und das erwies sich als glücklicher Umstand.

Josef hatte es mit einem sehr starken Gegner zu tun und musste mit 3:6 und 3:6 dessen Überlegenheit anerkennen. Erwin bekam den schwächsten Mann der Gäste vorgesetzt. Ohne sich verausgaben zu müssen, siegte er locker 6:1 und 6:1. Auch Manfred und Klaus gewannen in 2 Sätzen, mussten aber jeweils in einem Satz durch den Tiebreak. Gerhard wurde von einem HNO- Arzt in seine Schranken verwiesen, während ich mich gegen einen Orthopäden durchsetzen konnte. Nach den Einzeln führten wir also 4:2, und es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht mindestens ein Doppel gewinnen würden. Aber soweit kam es nicht. Die Doppel Fessel/ Grill und Dischler/ Towae landeten souveräne Zweisatz- Siege. Nur unser Doppel Kuntz/ Hänig musste sich in 3 Sätzen geschlagen geben.

Damit war unser 6:3- Sieg unter Dach und Fach gebracht. Die Grünstadter Freunde anerkannten unsere mannschaftliche Überlegenheit ohne Groll. Dank der schon sprichwörtlich hervorragenden Bewirtung durch Ulla's Team verbrachten wir noch einige harmonische Stunden zusammen.

K. Towae

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15.05.04 TC Wörth - TC RW Lebach 8:1

Fast hätte es beim zweiten Heimspiel eine " Zu Null- Vorstellung " gegeben , wenn nicht Josef und ich im Doppel gepatzt hätten! Aber erst einmal zum Spielverlauf:

Unsere Gäste kamen frisch gestärkt (Mittagessen im "Alten Bahnhof"), voller Bauch und Tatendrang, aber ersatzgeschwächt angereist. Aber ersatzgeschwächt waren auch wir; beim letzten Training hatten sich Klaus Kahl und wieder einmal ich verletzt, bei Klaus war es ein Muskelfaser- Riss der ihn außer Gefecht setzte, ich hatte mir "nur " eine Oberschenkel- Zerrung eingefangen. Nach einem "Testspiel" am Donnerstag konnte ich Karl signalisieren: Ich bin fit! Also durfte ich am Samstag antreten. Die Einzel wurden von meinen Teamkollegen recht souverän gewonnen und unsere Gäste waren mehr oder weniger gute Trainingspartner. Bei mir als Reservist fing es eigentlich auch ganz gut an; prophylaktisch hatte ich meinen Oberschenkel bandagiert um kein Risiko einzugehen. Trotz meiner bescheidenen Medenrunden- Erfahrung bemerkte ich, dass mein Gegner schlecht zu Fuß war und das wollte ich natürlich schamlos ausnutzen! Im ersten Satz stand es ruckzuck 3:0 und ich frohlockte, daß das Ding schnell über die Bühne ginge. Doch die rauhe Wirklichkeit machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ein fieser Stoppball meines Gegners ließ mich in Richtung Netz beschleunigen und gleichzeitig zuckte es wieder erbärmlich in meinem Oberschenkel, mein altes Problem hatte sich zurückgemeldet! Und dann lief es gar nicht mehr so gut, mühsam und schmerzvoll schleppte ich mich in den Tie- break und entschied den ersten Satz doch noch für mich.

Danach hatte mein Gegner ein menschliches Bedürfnis und enteilte in Richtung Clubhaus. In der Zwischenzeit dachte ich über mein Problem nach und überlegte, wie ich es wenigstens mildern könnte. Ich kramte in meiner Tennistasche herum und hatte plötzlich eine jungfräuliche Sprayflasche mit Kühlmittel in der Hand, die ich sofort auf meine lädierte Stelle hielt und abdrückte. Langsam merkte ich, wie mein Schmerz von der Eiskälte abgelöst wurde und ich wartete hoffnungsvoll auf meinen Gegner. Nach einer Weile kam er zurück und überraschte mich mit den Worten: Übrigens Hans, die letzten Spiele habe ich immer über drei Sätze gewonnen! Das wird sich heute ändern, dachte ich, denn drei Sätze waren für mich eine Horrorvorstellung. Und dann lief es doch deutlich besser als im ersten Satz. Erstaunlicherweise machte er noch mehr Fehler als ich und am Schluß stand es 6:1. Leider kam im Doppel die Ernüchterung; etwas leichtfertig überließen wir unseren Gegnern in drei Sätzen doch noch den Ehrenpunkt, wofür sie sich bei uns bedankten und wir ihnen die Höchststrafe ersparten! Oder war das fair- Play?

Hans Kraus

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19.05.2004 TC RW Dillingen - TC Wörth 6 : 3

Früher als erwartet hat es uns jetzt doch erwischt! Unsere letzte Niederlage in einem Medenspiel war 2001 in Koblenz. Damals spielten wir noch bei den Herren 55 in der Verbandsliga. Wir wussten schon fast gar nicht mehr wie Verlieren geht. Und gegen Dillingen hatte ich es bestimmt nicht erwartet. Im letzten Jahr gewannen wir ersatzgeschwächt - immerhin fehlten mit Nr.1 und Nr.2 unsere Besten - noch 5:4. In diesem Jahr traten wir in Normalbesetzung an. Dillingen hatte bis auf die Nr.5 die gleiche Mannschaft wie 2003 aufgeboten. Eigentlich wäre also ein Sieg normal gewesen, aber es wurde eine Niederlage. Wir spielten bei brütender Hitze auf 6 Plätzen, brauchten volle 6 Stunden bis der letzte Ball entschieden war und verloren schließlich mit 97:98 Spielen, aber mit 3:6 Punkten.

Josef hatte mit seinem Gegner keine Mühe und siegte mit 6:1 und 6:1. Manfred verlor gegen einen unangenehmen Zeitgenossen 4:6 und 5:7. Das war deshalb besonders ärgerlich, weil der Kerl so offensichtlich Fehlentscheidungen zu seinen Gunsten traf, dass nur noch mit Schiedsrichter weiter gespielt werden konnte. Klaus Grill erwischte einen Gegner, mit dem er überhaupt nicht zurechtkam, und dem er in nur 2 Sätzen unterlag. Er kann sich selbst nicht erinnern, ob er schon jemals einen Satz mit 6:0 abgeben musste. Da hatte Gerhard mehr Glück. Er traf als Einziger auf seinen Vorjahresgegner, und der war wie für ihn gebacken. Der drosch wie ein Berserker auf die Bälle und war immer auf den schnellen Punkt aus. Entsprechend hoch war auch seine Fehlerrate. Gerhard brachte seine Bälle zuverlässig ins Feld auf der anderen Seite und siegte verdient mit 7:5 und 6:2. Bei meinem Spiel gab es keinen verdienten Sieger, nur einen glücklichen Gewinner. Nach 3 Stunden und 16:16 Spielen landete mein Stopp kurz hinter dem Netz, unerreichbar für meinen Gegner, aber auch knapp neben der Seitenauslinie. Das war der Matchball im Tiebreak des 3. Satzes für meinen Gegner, und der konnte sein Glück kaum fassen. Er meinte, dass es für Matches wie dem Unsrigen eigentlich ein Unentschieden geben müsste. Rainer Pranskuweit machte sein erstes Spiel für die Herren 60. Er vertrat den verletzten Klaus Kahl gut. Sein Pech war es, dass er es mit dem legendären Roland de Bonneville ( s. TC- Nachrichten 2/2003 ) zu tun bekam, der ihn mit seinen 74 Jahren in 3 Sätzen besiegte.

Dieser de Bonneville war auch im 3. Doppel nicht zu stoppen. Nicht nur, dass er alle Bälle erlief, die sein Partner nicht bekam. Er schickte sie dann postwendend als haushohen Lob auf unsere Grundlinie zurück und brachte Gerhard und mich zur Verzweiflung. Den 1. Satz überstanden wir noch ohne Break, verloren aber den fälligen Tiebreak. Der 2. Satz ging dann mit 6:3 an den Altmeister und seinen Partner. Josef und Erwin brachten dieses Mal nicht die von ihnen gewohnte Leistung, gewannen zwar noch den 1. Satz mit 6:3, mussten sich dann aber in den nächsten beiden Sätzen mit jeweils 2:6 geschlagen geben. Nur Manfred und Klaus verhinderten, dass wir alle 3 Doppel abgeben mussten. Sie hatten mit 6:2 und 6:2 ihre Gegner klar im Griff.

Kein Wunder, dass es auf der Rückfahrt in unserem Bus, den Gerhard wieder souverän steuerte, viel leiser zuging als auf der Hinfahrt.

K. Towae

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04.06. und 16.06.04 VfL Kirchen - TC Wörth 3:6

04.06.04
Neuer Superlativ für die Senioren? Die Strecke Wörth - Kirchen bemisst sich auf ca. 300 km, die größte Entfernung, die wir je zur Austragung eins Medenrundenspiels zurücklegen mussten. Auf der vom Routenplaner vorgegebenen Strecke berührten wir nicht weniger als 4 verschiedene Bundesländer. Der Ort liegt im äußersten Nordosten von Rheinland-Pfalz, nahe dem Dreiländeck Rheinlandpfalz / Hessen / Nordrhein-Westfalen.

Und dann dies: nach quälend langer Fahrt konnte ausgerechnet dieses Match wegen anhaltenden Regens nicht ausgetragen werden. Während der Anreise im angemieteten Kleinbus waren wir noch recht optimistisch; regnerische und trockene Streckenphasen wechselten sich ab. Der Platzwart des gastgebenden Vereins war schon drauf und dran die Plätze freizugeben, als erneut heftiger Dauerregen einsetzte. Eine Spielaufnahme noch an diesem Tag war absolut unmöglich. Somit stand fest, dass wir die Riesenstrecke ein weiteres Mal bewältigen müssen. Wir stimmten einvernehmlich mit unseren Gastgebern einen neuen Termin, Mittwoch 30.06.04., ab und machten uns nach angemessener Wartezeit (wenn auch nicht die vorgeschriebenen 4 Stunden) wieder auf die weite Heimreise. Unseren Fahrern Dieter Schwarz (Hinfahrt) und Klaus Kahl (Rückfahrt) zollten wir für ihre konzentrierte und stets sichere Fahrweise besondere Anerkennung. In Wörth angekommen waren wir von der langen Fahrt geschafft und hatten vor allem Riesenkohldampf. Im Restaurant "Alter Bahnhof" ließen wir es uns gut gehen.

16.06.04
Nicht wie von beiden Mannschaften gewünscht am 30.06., sondern wie vom Verband selbstherrlich und aus uns unerfindlichen Gründen festgelegt, bereits am 16.06. musste die Partie nachgeholt werden. Manfred Fessel hatte seinen Italien-Urlaub bewusst in die vermeintlich spielfreie Periode gelegt. Er kam glücklicherweise gerade noch rechtzeitig am Vorabend zurück. Für Hin- und Rückreise setzten wir diesmal 2 Pkw ein (Rainer und Karl).

Sportlich eilte dem VfL Kirchen ein guter Ruf voraus. Die Mannschaft war im vergangenen Jahr hinter den übermächtigen Mainzern Vizemeister ihrer Gruppe und hatte einige stolze Titelträger in ihren Reihen. Eigentlich wähnten wir uns chancenlos. Dass wir schließlich doch relativ klar gewannen, war -uns soll es recht sein - mit der Personalnot unseres Gegners zu erklären.

Der auf Rang 1 gemeldete Spieler des Gastgebers, ein echter Europameister in seiner Altersklasse (sein überdimensionales Konterfei ist im Clubhaus zu bewundern), weilte gerade in Österreich, um an einem internationalen Turnier teilzunehmen. Der nachrückende Spieler, bisher in allen Spielen klarer Sieger, musste nach wenigen Minuten im Match gegen Josef wegen Rückenbeschwerden aufgeben; im Spielbericht wurde 0:6/0:6 zu unseren Gunsten notiert.

Erwin (Rang 2) war trotz gesundheitlicher Probleme angetreten, hatte aber gegen einen starken Gegner, der sogar - für Seniorenverhältnisse total ungewöhnlich - mit einer beidhändigen Rückhand agierte, keine Gewinnchance.
Manfred (Rang 3) kämpfte verbissen, musste aber die technische Überlegenheit seines Gegners anerkennen; er unterlag 4:6/2:6.
Auf Rang 4 zeigte ich mich mal wieder als typischen Spätstarter. Im ersten Satz rannte ich lange einem mehr oder weniger klaren Rückstand hinterher, schaffte dann aber doch noch den Satzgewinn im Tiebreak. Den 2. Satz gewann ich dann klar mit 6:2.
Auf Rang 5 und 6 ließen Gerhard und Karl nie einen Zweifel über den Sieger aufkommen; sie gewannen 6:0/6:1 und 6:3/6:4.
Wer hätte das gedacht: Nach den Einzeln führten wir 4:2 und brauchten jetzt nur noch ein Doppel nach Hause schaukeln.

Bereits unsere 1. Doppelpaarung, Josef und Erwin, sorgte mit einem sicheren Sieg für klare Verhältnisse.
Nicht weniger überlegen gewannen Karl und Gerhard Doppel 3.
Lediglich Manfred und ich (Doppel 2) patzten; wir unterlagen in 2 Sätzen.

Unterm Strich stand ein nicht erwarteter 6:3-Sieg, der uns unserem diesjährigen Saisonziel, dem Klassenerhalt, ein großes Stück näher gebracht hat.

Klaus Grill

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19.06.2004 TC Wörth - SC Ludwigshafen TA 5:4

Mit diesem Sieg konnten wir bereits 2 Spieltage vor Ende der Medenrunden-Saison den Klassenerhalt sicherstellen. Aber wie vor 3 Jahren, als wir zuletzt noch bei den Herren 55 gegen den SC Ludwigshafen spielten, wurde es eine knappe Angelegenheit.

Dabei sah es zunächst gar nicht so aus. Manfred Fessel hatte seinen Gegner klar im Griff und siegte 6:1/6:3. Obwohl unser Zweitjüngster ist er doch schon so vergesslich wie ein gestandener Senior. Er kam ohne Tennishose. So musste er mit meinem "Ersatz- Beinkleid" spielen. Diese Hose, so meinte er später,wäre die Ursache für sein bestes Saison-Spiel und für seinen klaren Sieg.

Da hatten Klaus Grill und Gerhard Dischler mehr Arbeit. Klaus erwischte einen Gegner, der, wie er, jeden Ball erlief und zurück brachte. So dauerte es lange, bis Klaus mit 6:3/7:6 gesiegt hatte. In derselben Zeit spielte Gerhard 3 Sätze. Nach 6:3 im 1. Satz sah er schon wie der sichere Sieger aus. Aber sein Gegner wendete noch im 2. Satz das Blatt und gewann diesen mit 7:5. Dieser Erfolg hatte ihn jedoch so viel Substanz gekostet, dass den 3. Satz mit 6:0 Gerhard überlassen musste.

Rainer Pranskuweit war auch in seinem 2. Einzel bei den Herren 60 noch kein Sieg vergönnt. Er war nervös, spielte unter seinen Möglichkeiten und verlor in 2 Sätzen.

Josef Kuntz entwickelte eine beängstigende Serie. Er bringt seine Gegner dazu, dass sie sich verletzen und aufgeben müssen. So geschah es am letzten Mittwoch in Kirchen, und genau das Gleiche passierte auch jetzt. Josef gewann den 1. Satz im Tiebreak. Danach gab sein Gegner mit Achillessehnenproblemen auf.

So hatten wir nach 5 Einzeln bereits 4:1 Punkte, und es lag an mir, den für den Sieg erforderlichen 5. Punkt schon bei den Einzeln einzufahren. Nach 3 Sätzen hatte ich 14 Spiele gewonnen und mein Gegner nur 13. Dafür hatte er aber mit 3:6/6:0/5:7 das Match für sich entschieden.

Wir wussten, dass der SC Ludwigshafen starke, erfolgreiche Doppel besitzt. Trotzdem waren wir optimistisch, mindestens ein Doppel zu gewinnen. Schließlich war es uns schon seit Jahren nicht mehr passiert, alle 3 Doppel zu verlieren. Zwar gingen die Doppel Kuntz/Pranskuweit (4:6/6:7) und Dischler/Towae (2:6/7:6/4:6) knapp an unsere Gegner, aber unser 1. Doppel Fessel/Grill ließ mit 6:3 und 6:4 nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen.

Beim letzten Aufeinandertreffen vor 3 Jahren erwies sich der SC Ludwigshafen als die trinkfreudigste Mannschaft, die je bei uns war. Dieses Mal kamen sie samt vereinseigenem Bus mit Fahrer wohl vorbereitet für das nächste Gelage zu uns. Wir schützten uns vor völliger Verarmung, indem wir uns nur zur Bezahlung von 2 Getränkerunden während des Essens bereit erklärten. Das hatte den wohltuenden Effekt, dass der SC sich in Gedichtform für die Gastfreundschaft und die hervorragende Bewirtung bedankte, aber uns schon so zeitig verließ, dass sich unsere Kosten noch in Grenzen hielten.

K. Towae

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27.06.04 TC SW 1903 Bad Dürkheim - TC Wörth 2:7

Die Tennisanlage von Bad Dürkheim hat 15 Plätze davon 3 Plätze in der Halle. Der Club hat ca. 560 Mietglieder.
Das Wetter war gut. Sonnenschein Temperaturen um 23° C, ein kleiner Nachteil "etwas böig" Die Mannschaft aus Bad Dürkheim hatte nach den bisher fünf Begegnungen noch kein einziges Spiel gewonnen - also 0:10 Punkte.
In der Medenrunde 2003 war der Club auch in der gleichen Gruppe wie wir. Damals gewannen wir auf unserer Anlage mit 9:0.
Von der damaligen Mannschaft spielten noch 4 Spieler mit. Nur eine Begegnung war wie in der Medenrunde 2003. Es war die Paarung Berberich - Towae die Karl diesmal verlor.
In den Einzeln wurde wie folgt gespielt:
Kuen Gerd-Kuntz Josef1:6 / 3:6
Hermann Jürgen-Fessel Manfred2:6 / 2:6
Eschbach Erich-Grill Klaus0:6 / 1:6
Günter Klaus-Dischler Gerhard1:6 / 2:6
Berberich Ludwig-Towae Karl6:1 / 6:2
Schacht Heiner-Pranskuweit Reiner6:2 / 7:5
Nach den Einzelspielen stand es somit 2:4 für Wörth. Mit etwas mehr Glück hätte Rainer einen dritten Satz erzwingen können, denn der 2. Satz war sehr, sehr eng. Die ersten vier Spiele waren klare Angelegenheiten für uns.

Die anschließenden drei Doppel wurden eindeutig von uns gewonnen. Im Doppel machte ich, nach langer Verletzungspause, mein erstes Spiel in dieser Medenrunde.

Das Endergebnis lautete 2:7 für Wörth.

Klaus Kahl

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03.07.2004 TC BW Saarlouis - TC Wörth 8:1

Das hat ja gut zusammen gepasst! Zum letzten Spiel fuhren wir mit unserem letzten Aufgebot an Spielern. Klaus Grill hatte sich am vergangenem Montag die rechte Hand gebrochen. Gerhard Dischler war bereits in Urlaub. Dieter Schwarz fiel aus, weil an seinem Fuß Überflüssiges abgeschnitten werden musste. Dann mussten wir auch noch - schließlich waren wir einen standesgemäßen Mercedes-Kleinbus gewöhnt - mit einem spartanisch ausgestatteten Opel- Kleinbus nach Saarlouis fahren.

Aber das konnte uns alles nicht mehr erschüttern. Bereits vor unserem letzten Spiel waren wir Tabellen-Zweiter, unabhängig vom Ausgang des Spiels gegen Saarlouis. Gegen diese Mannschaft hatten wir ohnehin keine Chance, die hatten bisher alle Spiele haushoch gewonnen.

Saarlouis war uns in der Tat in allen Belangen überlegen. Obwohl wir völlig unbelastet spielen konnten, verloren wir alle Einzel in jeweils 2 Sätzen. Wären wir noch lernfähig, könnten wir von den erlittenen Trainerstunden ja für die Zukunft profitieren. Aber es ist zu befürchten, dass uns die Stopp's, Lob's, Drives und Passierschläge, mit denen uns die Kollegen aus dem Saarland nervten, nie in gleicher Güte gelingen werden, auch wenn wir noch so fleißig üben würden.

Nur bei den Doppeln erreichten wir noch einen kleinen Achtungserfolg. Josef Kuntz und ich siegten im 1. Doppel mit 6:3/6:3.

So, das war also die Medenrunde 2004. Wir sind mit dem Erreichten zufrieden. Mit einem übermächtigen TC BW Saarlouis in unserer Gruppe war höchstens der 2. Tabellenplatz zu erreichen, und genau das haben wir auch geschafft.

K. Towae

Von links oben: Josef Kuntz, Rainer Prankskuweit, Hans Kraus
Von links unten: Manfred Fessel, Karl Towae, Klaus Kahl
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